9 REGISSEUERE, 9 FILME (UNSERE AUSWAHL)

2. und 3. Dezember, Kino Babylon Berlin 


NSK filmi


Was für ein Festival! NEUES SLOWENISCHES KINO 2015!

Das Mosaik, das wir in dieser Form erstmals dem Berliner Publikum zeigen, umfasst – so meinen wir – die besten Produktionen jüngerer slowenischer Autoren der letzten vier Jahre: Špela ČADEŽ, Sonja PROSENC, Rok BIČEK, Marko ŠANTIĆ, Siniša GAČIĆ, Gregor BOŽIČ, Matjaž IVANIŠIN, Dominik MENCEJ, Olmo OMERZU.

Das Programm auf: Neues-Slowenisches-Kino


Hier unsere Auswahl:

Špela Čadež: Boles

ŠPELA ČADEŽ: BOLES

Slowenien/Deutschland 2013, R: Špela Čadež, Puppet Animation, 13′, OmU

Filip wohnt neben Tereza. Er ist ein Schriftsteller mit Schreibblockade, sie eine gealterte Prostituierte. Die beiden haben nicht viel gemeinsam, außer der Wand zwischen ihren Wohnungen. Eines Tages bittet Tereza den Nachbarn, einen Brief an ihren Verlobten zu schreiben. Zwei Wochen später bittet sie um einen weiteren Liebesbrief: von Boles an sie selbst.

 

Sonja Prosenc: Der Baum

SONJA PROSENC: DREVO/DER BAUM

Slowenien 2014, R: Sonja Prosenc, mit Jernej Kogovšek, Katarina Stegnar, Lukas Matija Rosas Uršič, 90′, OmU

Eine Mutter und ihre beiden Söhne sind in einer ausweglosen Situation. Nur ihr Haus und der von einer hohen Mauer umgebene Hof bieten noch Schutz. Im Laufe der Zeit wird die Situation immer mehr zu einem persönlichen Gefängnis und der Freiheitsdrang der Kinder scheint eine Entscheidung unvermeidlich zu machen.

 

Rok Biček: Klassenfeind

ROK BIČEK: Razredni sovražnik/Kassenfeind

Slowenien 2013, R: Rok Biček, mit Igor Samobor, Nataša Barbara Gračner, Tjaša Železnik, 112′, OmU

Eine Klasse bekommt einen neuen Deutschlehrer, der sich als äußerst streng und verständnislos erweist. Schnell wird er von seinen Schülern im Geheimen „der Nazi“ genannt, und als eine der Schülerinnen Selbstmord begeht, wird er zur Ursache erklärt. Die Einsicht, dass nicht alles in Schwarz oder Weiß ist, kommt zu spät.

 

Marko Šantić: Verführe mich

MARKO ŠANTIČ: ZAPELJI ME/VERFÜHRE MICH

Slowenien 2013, R: Marko Šantić, mit Janko Mandić, Nina Rakovec, Nataša Barbara Gračner, Primož Pirnat, 89′, OmU

Es ist die Geschichte des 19jährigen Luka, der das Waisenhaus verlässt, in dem er die letzten neun Jahre verbrachte. Zurückgelassen von Mutter und Verwandten im Alter von 10 Jahren, ist nun sein größter Wunsch, das Grab des Vaters zu besuchen …

 

Siniša Gačič: Dafür kämpfen

SINIŠA GAČIĆ: BOJ ZA/DAFÜR KÄMPFEN

Slowenien 2014, R: Siniša Gačić, 86‘, OmU

Einen Monat nach Occupy Wall Street, werden die ersten Zelte auf dem Platz vor der Börse in Ljubljana aufgestellt. Als die erste Euphorie nachlässt, prallt die Idee von direkter Demokratie auf das zeitgenössische menschliche Wesen: Zwietracht bahnt sich ihren Weg.

 

Gregor Božič: Šuolni iz Trsta/Schuhe aus Triest

GREGOR BOŽIČ: ŠUOLNI IZ TRSTA/SCHUHE AUS TRIEST

Deutschland 2014, R: Gregor Božič, mit: Dora Ciccone, 12‘, OmU

Eine alte Frau blickt zurück auf ihre Jugend und erinnert sich an einen kurzen Moment der Eleganz mitten in dem Nachkriegs-Elend. Eine einfache Geschichte erzählt das Schicksal einer Gemeinschaft an der italienisch-slowenischen Grenze.

 

Matjaž Ivanišin: Karpotrotter

MATJAŽ IVANIŠIN: KARPOPOTNIK/KARPOTROTTER

Slowenien 2013, R: Matjaž Ivanišin, Erzähler: Nebojša Pop Tasić, 48’, OmU

Um 1970 packt der junge Filmemacher Karpo Godina seine Kamera ein und macht sich auf nach Vojvodina, um ein Road Movie drehen. Als Imam jednu kuću (Ich habe ein Haus), überdauern nur Fragmente dieses Films die Zeit. Vierzig Jahre später macht sich ein anderer Filmemacher auf die gleiche Reise. Er kombiniert und imaginiert die Reisen des jungen Karpo Godina.

 

Dominik Mencej: Frühlingsschlaf

DOMINIK MENCEJ: PRESPANA POMLAD/FRÜHLINGSSCHLAF

Slowenien 2014, R: Dominik Mencej, mit: Anja Novak, 20‘, OmU

Für Jasna ändert sich die Welt schlagartig – oder war sie schon immer so? Sie will es gar nicht herausfinden. Sie will lieber den Moment leben, wie er ist.

 

Olmo Omerzu: Eine zu junge Nacht

OLMO OMERZU: MLADA NOČ/EINE ZU JUNGE NACHT

Tschechien/Slowenien 2012, R: Olmo Omerzu, mit: Natálie Řehořová, Martin Pechlát, Jiří Černý, Vojtěch Machuta, Jan Vaši, Milan Mikulčik, 65′, OmU

Zwei Jungen finden sich gemeinsam mit zwei Männern im Zimmer einer jungen Frau wieder und treffen erstmals auf Liebe und Sexualität. Die Kinder verlieren jedes Zeitgefühl, werden längst zuhause erwartet. Sie trinken, sie übergeben sich und sie sind trunken vor Liebe und von der „schamlosen, ungezügelten Welt ohne Regeln“ in der David, Katerina und Stepán leben.

 

9 REGISSEUERE, 9 FILME, 1 FESTIVAL

UND NOCH DAZU:

NEUES SLOWENISCHES KINO Opening Party!


NEUES SLOWENISCHES KINO, 2. und 3. Dezember 2015,

Babylon Berlin

Rosa-Luxemburg-Str. 30 (10178 Mitte)

U2 Rosa-Luxemburg Platz

Tickets: www.babylonberlin.de

 

  logo_2_b-01in Kooperation mit:

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