3. Dezember, 19:00 – Stanka Hrastelj und Mojca Kumerdej

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Zwei aufrichtige Autorinnen, zwei großartige Stimmen.

 

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Prosa und Poesie, Poesie und Prosa.

Slowenische Stereotype, nationale Mythologie und skurrile, brillante Ironie. Die Schizophrenie des Vaters: dieser wache Zustand, der allmählich in den Zustand des Träumens übergeht. Die Geschichte der europäischen Gegenreformation: Hexenprozesse und magische Denkens.

Erleben Sie Stanka Hrastelj und Mojca Kumerdej, zwei überraschende und mutige Denkweisen, zwei prägende Köpfe der zeitgenössischen Literatur Sloweniens, im Gespräch mit der slowenischen Schrifstellerin und Wahlberlinerin Nataša Kramberger.

Dolmetscherin: Barbara Anderlič.


Salon von Helmuth Pohren-Hartmann

Brünnhildestr. 3, III. OG, 12159 Berlin (Friedenau) 

U- & S-Bhf Bundesplatz, Ausgang Varziner-Platz, Bus 248

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Stanka Hrastelj, geb. 1975 in Brežice, Slowenien, lebt als Lyrikerin in Krško. Bisher erschienen von ihr zwei Gedichtbände Nizki toni (Niedrige Töne) und Gospod, nekaj imamo za vas (Anatomie im Zimmer), sowie der Roman Igranje (Spielen). Führ ihr literarisches Werk erhielt sie mehrere Auszeichnungen, unter anderem den „Preis für das beste Debüt“ (2005) und den Titel „Beste Junglyrikerin Sloweniens“ (2001). Sie schafft es, auch über Tabu-Themen wie Schizophrenie, Abtreibung oder Selbstmord mit einer überraschenden Präzision und einer mutigen Selbstironie zu schreiben. Neben dem Schreiben befasst sie sich mit der Organisation und Moderation von Kulturveranstaltungen. Hrastelj ist außerdem als Mentorin für Literatur und als Keramikerin tätig. (Foto: Marko Kosović)

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Mojca Kumerdej, geb. 1964 in Ljubljana, Slowenien, ist Schriftstellerin, Philosophin und Kulturjournalistin. Im Jahr 2001 erschien ihr Roman Krst nad Triglavom (Die Taufe unter Triglav), in dem sie slowenische Stereotypen und die nationale Mythologie ironisiert; sie wurde aber vor allem durch ihre atemberaubende Kurzprosa bekannt, in der sie sich mit in jeder Hinsicht außergewöhnlichen menschlichen Zuständen beschäftigt. Bisher publizierte sie zwei Kurzgeschichtensammlungen – Fragma (Fragma) und Temna snov (Dunkle Materie). In Juni 2016 erschien ihr letztes Buch, der Roman Kronosova žetev (Cronos‘ Ernte): ein erstaunlicher Sprung in die europäische Gegenreformation. (Foto: Jože Suhadolnik)


Eine Veranstaltung von:

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In Kooperation mit:                 Mit freudlicher Unterstützung von:
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