11. Mai, 19:30 – UNTER DER LUPE

Deutsche Kritiker über die Literatur Südost-Europas

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Mit Periskop rücken wir ins Blickfeld, was außerhalb des Fokus liegt. Aktuell schauen wir auf die große Frage der sogenannten »kleinen Literaturen«: wie finden sie ihren Weg auf einen der größten Märkte Europas: den deutschen Buchmarkt.

Wir haben prominente LiteraturkritikerInnen, Intellektuelle und ProfessorInnen zur Diskussion rund um dieses Thema nach Berlin eingeladen:

 

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Beate Tröger, Insa Wilke, Kristoffer Cornils und Boštjan Dvořák: vier der führenden Köpfe auf diesem Gebiet werfen einen besonderen Blick auf die Rolle der Literaturkritik.

Wie hilft sie, die »kleinen Literaturen« ins Zentrum der Aufmerksamkeit deutscher Leser zu bringen? Ist es eine Frage der Häufigkeit? Und wie finden Literaturkritiker überhaupt selbst den Zugang? Auch die Bedeutung hervorragender Übersetzungen wird bei der Diskussion Raum finden. Alles läuft hinaus auf das persönliche Verständnis davon, was es auf dem heutigen Buchmarkt bedeutet, LiteraturkritikerIn zu sein.

Natürlich hoffen wir alle auf einige Tipps, um Neues aus Südost-Europa in Deutschland zu entdecken.


Am 11. Mai um 19:30 diskutieren mit uns:

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Beate Tröger

wurde in 1973  in Selb/Oberfranken geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Erlangen und Berlin. Seit 2003 schreibt sie regelmäßig für verschiedene deutsche Zeitungen und Zeitschriften (Frankfurter Allgemeine Zeitung, der FREITAG, Literaturblatt Baden-Württemberg, Frankfurter Hefte) und Rundfunkanstalten (Saarländischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Deutschlandfunk). Sie ist auch Autorin des Essays über Celan und Peter Kurzeck. Beate lebt als freie Journalistin und Texterin in Frankfurt am Main.

 

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Insa Winkel 

hat Deutsch und Geschichte in Göttingen, Rom und Berlin studiert und wurde mit einer Arbeit über den Dichter Thomas Brasch promoviert. Sie ist freie Literaturkritikerin, leitete zwei Jahre das Literaturhaus in Köln und schreibt für die Süddeutsche Zeitung und verschiedene Rundfunkanstalten. Im SWR Fernsehen ist sie seit 2017 Teil des „lesenswert Quartetts“, für WDR3 moderiert und schreibt sie im Wechsel mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Literatursendung „Gutenbergs Welt“. 2014 wurde Insa Wilke mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

 

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Kristoffer Cornils

verbrachte eine konventionelle Kindheit und Jugend in Buxtehude, zog standesgemäß nach Berlin um und verfolgte dort ehrgeizig ein Studium der Literatur und verfolgt immer noch – mittlerweile halbherzig – eins der Studium Kulturwissenschaften). Er ist derzeit Online-Redakteur der Musikzeitschrift Groove, freier Redakteur beim hhv.de mag und Kolumnist sowie freier Autor für Spex und andere.

 

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Boštjan Dvořák

auf sein Verwandtschaftsverhältnis mit dem böhmischen Komponisten Antonín Dvorák (1841-1904) zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht. Er selbst ist selbst Akademiker mit bemerkenswert vielfältigem Profil. Nach seinem Studium plus Promotion im Bereich Sprachwissenschaften in Tübingen ist er heute als Dozent und Forscher am Institut „Slovenščina“ der renommierten Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Dieser Arbeitsplatz ist denkbar passend, denn zu Dvóraks Forschungsinteressen zählt auch die Zoologie und so kommt es, dass er die Interessensgebiete der beiden Humboldt-Brüder in einer Person zur Abbildung bringt. Darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig und engagiert sich als Sprach- und Kulturmittler in Bosnien, Kroatien, Mazedonien und Slowenien.

 

Pop-up Bib 2017

Und für alle Fans der Slowenischen Literatur: Periskop trägt natürlich auch etwas bei. Es gibt eine »Best of Edition« der Pop-up Bibliothek mit den besten slowenischen Büchern zum Entdecken.

 


Ab in den Kalender mit dem Datum! Wir freuen uns.


AUGUST-BOECKH-HAUS, 5. OG

Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Slawistik

Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin

S- & U-Bahn Friedrichstraße

11. Mai 2017 um 19:30

 


UNTER DER LUPE ist eine Veranstaltung von 

 

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In Zusammenarbeit mit:

lud literatura

http://ludliteratura.si, PROJEKT „Umetnost kritike“

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Institut für Slawistik, Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

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www.jakrs.si

 

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